Das Kernelement – natürlich die Wackelkuh – ist wirklich clever ausgedacht. Die Vorderbeine sind fest, nur die Hinterbeine sind ähnlich wie bei diesen Tieren, bei denen man unten auf eine Platte im Sockel drücken muss, und sie dann völlig halt- und wirbellos in sich zusammenfallen. Diese Hinterbeine sind nur mit einer losen Schnur, mit der man sie an den Körper ziehen kann befestigt. Wenn die Kuh also gerade steht und nicht in der Gegend herum geschoben wird oder sie gar fällt oder rutscht steht sie prima. Aber das ist natürlich nicht die Idee des Spiels, sie steht viel mehr auf Pappplättchen und damit nicht sehr sicher... Diese Pappplättchen müssen von den Spielern unter der Kuh mit einer Holzgabel weggeschoben werden, ohne dass die Wackelkuh die Hinterbeine „verliert“. Ansonsten geht man diese Runde leider leer aus. Am Ende gewinnt der Spieler mit den meisten Grasplättchen.
Fazit:
Wackelkuh funktioniert sicher mit Kinder im angegeben Alter von 4 Jahren gut bis sehr gut. Hier wird sich sicherlich auch schon der geschicktere Spieler durchsetzen. Bei Kindern ab 9 Jahren ist aber die Aufgabenstellung zu einfach und die Kuh stürzt meist überhaupt nicht mehr um. Also bis 8 ist das Spiel gut, danach muss man sich andere Geschicklichkeitsspiele suchen.
Wertung:
Kupferner
SpieleTreffer
Wir danken Haba für das Überlassen des Exemplars für den SpieleTreff Oberhof.

