Ein Spiel auf der Auswahlliste macht auf jeden Fall neugierig - kann das Spiel auch über die Zielgruppe vom „Spiel des Jahres“ hinaus punkten? Vom Material her ist Finca auf jeden Fall erstklassig ausgestattet, schöne Grafik und tolle Holzfrüchte runden den Gesamteindruck ab. Auf einem „Windrad“ bewegen sich die Pöppel der Spieler im Kreis. Dabei steht jeder Flügel für eine Frucht die man bekommt, wenn die eigene Figur darauf landet. Der Bewegungsmechanismus ist clever und erinnert entfernt an Cartagena – man bekommt die Anzahl an Früchten wie Figuren auf dem Fruchtfeld stehen (inkl. der eigenen). Die Figuren bestimmen auch die Anzahl Flügel, die ich meine Figur bewegen muss um das Zielfeld zu bestimmen auf dem ich dann die Früchte einsammeln darf. Da die Spieler jedoch mehrere Spielfiguren auf dem Windrad haben, hat man doch immer mehrere Möglichkeiten zur Wahl. Mit den auf dem Windrad erhaltenen Früchten kann man dann auf den Fincas passende Siegpunktplättchen eintauschen. Für diesen Tausch brauchen die Spieler noch Eselkarren, die sie auch auf bestimmten Positionen des Windrads erhalten. Den Spielern stehen im Spielverlauf noch 4 einmalige Sonderaktionen zur Verfügung, um außer den Siegpunktplättchen auch noch Bonusplättchen zu erhalten.
Fazit:
Bevor das Spiel losgeht macht das Spiel schon einfach optisch und haptisch viel Spaß und das Spiel trägt den Spaß auch noch weiter über die Spieldauer von 45 Minuten. Es ist spannend zu taktieren, bekomme ich noch die notwendigen Früchte für das Plättchen das ich haben will oder schnappen mir die anderen es noch vor der Nase weg. Die Regeln sind einfach zu erfassen und sicher auch für Spieleeinsteiger zu verstehen. Ein tolles Spiel das zurecht auf der Nominierungsliste steht.
Wertung:
Goldener
SpieleTreffer
Wir danken Hans im Glück für das Überlassen des Exemplars an den SpieleTreff Oberhof.
BJ

